Das Fundament

Jedes Haus braucht ein Fundament.

Ob ein Keller oder eine Bodenplatte das zeitgemässe Fundament darstellt, wird oft kontrovers diskutiert.

Historisch war der Keller bei grossen Familien unverzichtbar. Die Heizung mit dem zugehörigen Lager für Holz und Kohlen befanden sich dort. Kartoffeln und Obst wurden ebenfalls im Keller gelagert. Regale mit Eingemachten versorgten die Familien in den Wintermonaten ausreichend mit Vitaminen. Die grosse Waschküche und der Raum zum Trocknen benötigten ebenfalls Platz.

Auch bot der Keller einen Schutzraum. Doch der Schutzraum ist in einem friedlichen Europa nicht mehr notwendig. Damit entfallen einige Argumente für den Kellerbau.

Darum baut der Skandinavier seit vielen Jahren seine Einfamilienhäuser auf sogenannten Wärmegrundplatten mit spezieller Isolationstechnik. Diese halten im Winter warm, kühlen im Sommer. Sie sparen Heizkosten und sind eine sinnvolle und preiswerte Alternative zum Keller.

Der Vorteil einer Bodenplatte sind die Kosten, die Sie einsparen können. Allein schon das Ausheben des Untergrundes ist manchmal ein ziemlich teure Angelegenheit. Vor allem wenn er sehr weich oder torfhaltig ist. Auch Fels- und Sandböden oder ein erhöhter Grundwasserspiegel sorgen oftmals für Probleme. Hingegen spart man bei einer Bodenplatte enorme Erdarbeiten und kommt eben auch mit schwierigeren Untergründen zurecht.

Und sind wir doch auch mal ehrlich: Oftmals wissen wir doch gar nicht mehr, was im Keller alles so ruht. Je mehr Raum man hat, umso mehr wird gehortet. Ausserdem hat sich bei unseren Bauherren ein zusätzlicher Stauraum in der Garage oder am Carport bewährt.

Wir stellen fest und freuen uns, dass immer mehr Familien diese günstige und damit wirtschaftlichere Bauweise der Bodenplatte übernehmen.